Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie lange dauert die Heilungsphase nach der Implantation?
Die Einheilzeit beträgt in der Regel etwa 3–6 Monate. In dieser Phase verbindet sich das Implantat fest mit dem Knochen. Die genaue Dauer hängt von individuellen Voraussetzungen und der angewendeten Technik ab.
Wie lange dauert der Eingriff selbst?
Das Einsetzen eines Implantats dauert meist zwischen 20 und 40 Minuten. Viele Patientinnen und Patienten empfinden den Eingriff als weniger belastend als erwartet.
Was passiert, wenn nicht genügend Knochen vorhanden ist?
In vielen Fällen kann der Knochen durch moderne Knochenaufbauverfahren vorbereitet werden. Dies ist heute ein routinemäßiger Bestandteil der Implantologie und kein Ausschlusskriterium.
Kann ein Implantat abgestoßen werden?
Das kommt selten vor und zeigt sich meist während der Einheilphase. Durch sorgfältige Planung, hochwertige Implantate und regelmäßige Kontrollen lässt sich dieses Risiko stark reduzieren.
Benötigt ein Implantat besondere Pflege?
Die Pflege ähnelt der natürlicher Zähne: gründliche tägliche Mundhygiene, Reinigung der Zahnzwischenräume und regelmäßige Kontrolluntersuchungen sind entscheidend.
Ist ein Implantat eine dauerhafte Lösung?
Unter guten Voraussetzungen kann ein Implantat eine sehr langfristige Versorgung darstellen – über viele Jahrzehnte hinweg. Voraussetzung dafür sind konsequente Nachsorge und gute Mundhygiene.
Für wen ist ein Implantat geeignet – und für wen nicht?
Ein Implantat kann eine gute Lösung sein, wenn Sie:
- eine stabile, langfristige Versorgung wünschen,
- Wert auf natürliches Kauen und ein ästhetisches Ergebnis legen,
- bereit sind, regelmäßige Kontrollen wahrzunehmen.
Weniger geeignet ist diese Lösung, wenn:
- eine Mitarbeit bei der Nachsorge nicht möglich ist,
- schwerwiegende, unbehandelte Allgemeinerkrankungen vorliegen,
- lediglich eine kurzfristige Übergangslösung gesucht wird.