Marcumarpatienten

Marcumar-Patienten und Zahnbehandlungen

Dürfen Marcumar-Patienten behandelt werden?

Können Marcumar-Patienten Implantate erhalten? - Eine häufig gestellte Frage!

Die Antwort lautet: "grundsätzlich ja!"

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Als Patient wenden Sie sich bitte an Ihren Zahnarzt, Hausarzt oder Internisten! Die Einnahme von Blutverdünnungsmedikamenten ist grundsätzlich kein Anlass dafür, auf den Komfort von Implantaten verzichten zu müssen.

Allerdings muss der Marcumar-Patient zusammen mit seinem Hausarzt oder Internisten klären, inwieweit der INR/Quick-Wert ohne Risiko für den Patienten geändert werden kann. Die Umstellung ist nur für den Tag der Implantation notwendig! Für die Dauer der Einheilung des Implantates (in der Regel zwischen 3-6 Monaten) oder die Dauer der Einheilung der Behandlung (in der Regel zwischen 5-10 Arbeitstagen), ist eine Umstellung der Patientenwerte nicht mehr notwendig.

Ohnehin ist das Absetzen der Behandlung oder die Umstellung auf Heparin in vielen Fällen nicht erforderlich. Die Studienlage ist hier inzwischen eindeutig: Bei einem einfachen oralchirurgischen Eingriff müssen Antikoagulantien(z. B. Marcumar) oder Acetylsalicylsäure, sowie andere Blutverdünnungsmedikamente in der Regel nicht abgesetzt werden. Das vitale Risiko beim Absetzen kann hoch sein. Werden die Medikamente abgesetzt, ist das Risiko von Thrombosen und Embolien sehr viel höher, als das theoretisch bestehende Risiko einer lebensbedrohlichen Blutung aufgrund des oralchirurgischen Eingriffs.

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Hier ist eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Hausarzt gefragt, da auch von Seiten der Hausärzte die Gefahr einer Blutung nach oral-chirurgischen Behandlungen häufig überschätzt wird.

Liegt die Intensität der Gerinnungshemmung in einem üblichen Bereich, ist das postoperative Blutungsrisiko bei kleineren Eingriffen, etwa einer Extraktion oder auch einer Implantation, nicht höher als bei gesunden Menschen. Lokale Maßnahmen zur Blutstillung, etwa Kollagenschwämme, die in die Wunde eingesetzt werden, eine sorgfältige Nahtversorgung, eventuell in Verbindung mit einer Verbandsplatte, sowie Mundspülungen mit Tranexamsäure sind in der Regel ausreichend. Noch nicht einig sind sich die Experten in dem Punkt, ob die vollständige plastische Deckung einer Extraktionswunde mit einem Gewebelappen sinnvoll ist, oder ob das hierdurch verursachte zusätzliche Gewebstrauma das Auftreten von Nachblutungen zusätzlich begünstigt.

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